RobRoy
Allstyle DJ since the early 90s.
My passion for music started at the age of 12 and increased constantly since then.
For the last few years i´m focused on videogigs only.
VirtualDJ V7 offers me all that i need, and V8 becomes even more powerful with the new features.
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Mon 28 Apr 14 @ 7:44 am

Kurzes Review über den o.g. DMX Controller der am vergangenen Wochenende seine Feuertaufe bestehen musste.
Der LED Op. 4 ist ein vorprogrammierter DMX Controller der speziell auf die Eurolite LED Bars der KLS Serie ausgerichtet ist, aber wohl auch mit vielen anderen Komponenten, welche über 5 DMX Kanälen verfügen, einsetzbar ist.
Für welche Geräte aus der Eurolite Serie der Controller geeignet ist, könnt der Bedienungsanleitung, die ich am Ende diese Blogs verlinkt habe, entnehmen. (Passt im übrigen auch für die nicht in der Produktübersicht aufgeführte KLS 160).



Das Gerät kann über einen zusätzlich erhältlichen Adapterrahmen in jedes 19" Rack eingebaut werden, ist aber auch hervorragend als Tischgerät zu verwenden, da es standartmässig über 4 Gummifüße und eine leichte Neigung von etwa 30 Grad verfügt.
Ausser einem DMX Out und einem Klinkeneingang für die Musiksteuerung, sowie eine Buchse für das mitgelieferte Netzteil hat das Gerät keine weiteren Anschlussmöglichkeiten.



Die Musiksteuerung über das integrierte Mic kann getrost vernachlässigt werden, da es nur sehr schlecht auch auf einen sehr hohen Schallpegel anspricht.

Nun zur Funktion bzw. den Bedienelementen von rechts nach links:
Rechts oben sitzt der Button für den Automatikbetrieb. D.h. alle 10 intergrierten Programme der KLS laufen nacheinander durch. Die Geschwindigkeit kann am Controller über einen Schieberegler eingestellt werden. Button für Musiksteuerung liegt darunter sowie eine Backout Taste. Der LED Operator verfügt über ein beleuchtetes Display, dass das Arbeiten bei schwachen Lichtverhältnissen sehr erleichter. Im mittleren Bereich des Controllers befinden sich zusätzlich noch diverse Schieberegler mit der u.a. die Empfindlichkeit/ Geschwindigkeit, sowie die Helligkeit der LEDs eingestellt werden können.
Ganz links noch die Möglichleit definierte Farben per Knopfdruck direkt anzuspringen, bestimmte Farbkombis über eine Hold Taste einzufrieren, sowie ein Programmknopf, mit dem ebenfalls per Schieberegler alle integrierten Programme der KLS einzeln angefahren und gedimmt werden können. Positiv zu erwähnen bleiben noch die zusätzlichen Regler, mit denen ich der KLS eine Strobe bzw. Chaser Funktion entlocken kann.



Es gibt sicher bessere oder leistungsfähigere Controller. Für mich persönlich war ausschlaggebend die vorprogrammierten DMX Einstellungen, die sehr einfache Bedienung, integrierte Funktionalitäten die für mich aussreichen sind und ein alles in allem attraktiver
Einstiegspreis von knapp etwas über 90 Euro. Zudem ist diese Teil wirklich plug and play....einstecken und sofort damit arbeiten.
Zudem gibt es auch auf Youtube und bei Google einiges an Video und Infomaterial, sollte der Controller Euer Interesse geweckt haben.
Und hier noch wie Anfangs erwähnt der Link mit der Bedienungsanleitung:
http://www.rh-pro.de/rh_global/ebay//Bedienungsanleitung/STE/LEDOperator4.pdf

Viel Spaß bei Lesen
Rob



Sun 26 Jan 14 @ 6:29 am

Ist es euch auch schon ab und zu passiert, dass Ihr externe Geräte wie Smartphones oder Tablets an euer System angeschlossen habt und das Line Signal war trotz maximal Gain Einstellungen zu leise ? Genau das gleich Problem hatte ich mit einem Apfelpad der ersten Generation, auf dem ich div. Apps wie den Yamaha Synth oder das Launchpad von Novation installiert habe. Es gibt viele Verstärkungsmöglichkeiten und die Preisklasse bewegt sich da von 9,90.- bis über 500.- Euro
Ich habe jetzt den MusicMan TX 12 getestet, der mit ca. 28.- Euro noch im unteren Preissegment liegt. Dies war aber auch so beabsichtigt, da ich wie gesagt nur ab und zu ein paar Effekte einspielen will. Wer mehr Quality oder Leistung braucht muss eventuell auf den FiiO E12 oder den Fostex HP A3 zurückgreifen, die sich dann aber schon mit 150.- bzw. 230.- Euro bemerkbar machen.



Der TX 12 ist sehr klein, kompakt und simpel zu bedienen, was wichtige Kriterien für mich waren, zumal das Teil ungefähr so klein wie eine 9V Blockbatterie ist.
Linie in/ Line out/ Ein/ Ausschalter/ Laut/ Leise-Regler und fertig. Betrieben wird der TX über einen integrierten Akku der vorher oder auch während dem Betrieb über einem Mini-USB Anschluss geladen werden kann. Zwei kleiner Adapter ( ca. 10cm Stereo-Klinkenverlängerung sowie USB A auf Mini USB) liegen ebenfalls dabei. Der Klang wird sauber und ohne höhrbare Qualitätsverluste wiedergegeben. Weniger erwähnenswert ist der 3D Soundbutton, dessen Funktion für meine Bedürfnisse aber auch getrost abgehakt werden kann.



Wer jetzt von dem kleinen Teil eine riesige Verstärkungsleistung erwartet wird eventuell enttäuscht. Das Line Signal wird ca. um 30-35% verstärkt, was für das kleine Ding schon recht beachtlich ist, und vor allem für meine Zwecke genau ausreichend ist. Wer mehr will oder braucht, sollte sich nach einem höherwertigen Artikel umschauen. Da bei mir die Nutzung in Relation zu dem Anschaffungspreis stehen sollte, ist der TX in diesem Fall auch eher als sinnvolles und funktionierendes Gimmick und nicht als High End DJ Tool zu betrachten.

greetz
rob


Sat 11 Jan 14 @ 2:20 pm

Die besten Dinge entdeckt man oft duch Zufall. So erging es zumindest mir mit dem Create XT von Helicon. Aus einer angeregten Diskussion über Technik, Mikrofone und dergleichen wurde auf einmal dieses Gerät ins Spiel gebracht, welches mich so Neugierig machte, dass ich nicht umhin kam, mir dieses Teil zu besorgen. An dieser Stelle danke an Armin MC daß du diese Wunderkiste bei unserer Debatte erwähnt hast...;-)
Wer neben der herkömmlichen Moderation noch einige Gimmicks oder akustische Features vermisste, hat nun mit dem Create XT eventuell eine perfekte Problemlösung vor Augen. Eines der kleinsten Geräte mit XLR Anschlüssen auf dem Markt bringt eine Vielzahl von Möglichkeiten und Effekte mit sich, und dazu noch in einer perfekten klanglichen Qualität.
Man sehe mir nach daß ich nicht alle Einstellungen und Möglichkeiten hier aufzeigen kann, sonst hätten wir hier eine 12 Seiten lange Ausarbeitung.

Nun zum wesentlichen: Das Gerät besitzt einen XLR Eingang für das Mikrofon, sowie 2 XLR Out´s für eventuellen Stereobetrieb, einen Mini USB Anschluss um div. Einstellungen auf dem PC zu speichern, sowie einen Anschluss für einen Fußpedalschalter, da das Gerät häufig auf von Gesangskünstlern/ Musikern verwendet wird sowie eine Buchse für das beigelegte Netzteil.

Das Gerät verfügt über eine Art "Auto Optimizer Funktion", den sogenannten Tone Button. Dieser Button löst quasi ein komplettes Signalverarbeitungssystem aus, bestehend aus Adaptiven Shape EQ, einem Voice Compressor und einem De-Esser, welche die Stimme gefälliger und höhenreicher klingen lässt. Button aktiviert....und die Stimme klingt schon mal deutlich besser. Ist aber auch kein Wunder, denn diese Technik kommt z.b. auch bei Gesangsaufnahmen im Tonstudio zum Einsatz.
Neben verschiedenen Preset Einstellungen lassen sich zusätzlich noch Klang und Soundstyles wie Pop/ RnB, Rock/ Metal, Oldies, Jazz/ Ballad und Electronic wählen. Jede dieser Einstellungen gibt noch ein ganz individuelles Stimmmuster aus. Z.b. in der Einstellung Oldie hört sich die Stimme wirklich so an die eine klassische Aufnahme aus den 50/ 60ziger Jahren der Beach Boys.
All diese Settings lassen sind nochmals mit Effekten wie Echo, Hall oder FX verfeinern. Hiermit sind dann auch Stimmverzerrungen möglich wie man sie z.b. aus dem Intro von "Das Omen" kennt oder von Kater Talking Tom, der bekannten Smartphone-App. Auch das klassische Soundbild einer Kaufhausdurchsage stellt kein Problem dar, frei nach dem Motto auf der nächsten VA: "Achtung eine Durchsage an unsere Gäste ...der kleine Peter kann von seiner Freundin an der Cocktaibar abgeholt werden" ;-P




Alles in allem ein Gerät, das Lust auf Experimente und mehr macht, und auch einem DJ der bisher etwas zaghaft mit dem Mic umgegangen ist, zur Rampensau mutieren lässt....;-)
Straßenpreis dürfte so bei 150.- Euro liegen, bei großen T gab es das Ding für 129.- Euro. Auch das ist ein weiteres Argument für dieses Teil.


Hier noch ein paar technische Details sowie der Herstellerlink mit ein paar Beispielvideos.....

greetz
rob


Analoge Eingänge
– Symmetrische XLR-Anschlüsse, Eingangsimpendanz: 1 kOhm
– Empfindlichkeit Mikrofoneingang bei 0 dBFS: -44 dBu bis +2 dBu
– Empfindlichkeit Mikr.-Eingang bei 12 dB Headroom: -56 dBu bis -10 dBu
– Eingangsrauschen bei max. Mikr.verstärkung, Br. = 150 Ohm: -128 dBu
Analoge Ausgänge/ Anschlüsse: XLR (symmetrisch)
– Ausgangsimpedanz: 40 Ohm
– Ausgangspegel bei 0 dBFS: +2 dBu
Analoger Eingang > Ausgang – Mikr. Dynamikumfang bei minim. Gain:
>108 dB, 20 Hz bis 20 kHz *A-gewichtet: > 108 dB
– Mikr.-Dynamikumfang bei -18 dBu Empfindlichkeit, 20 Hz bis 20 kHz: >104 dB
– Klirrfaktor + Rauschen Mikr. bei min. Gain: < -90 dB
– Frequenzgang, max. Gain:
-1,5 dB bei 40 Hz, (200 Hz bis 20 kHz), +0/-0,3 dB Wandlung
– Samplingrate: 48 kHz
– Wandler: AKM AK4620B
– AD-/DA-Wandlung: 24 Bit, 128faches Oversampling Bitstream

Abmessungen: 130 x 132 x 41 mm
Gewicht: 0,72 kg

http://www.tc-helicon.com/products/voicetone-create-xt/

http://www.tc-helicon.com/download/manuals/voicetone-create-xt/VoiceTone_Create_XT_v1-1c_DE.pdf


Mon 16 Dec 13 @ 3:29 pm

So...nun mal ein kurzer Blog den ich schon lange schreiben wollte, aber bisher nicht dazu gekommen bin...;-)

Vielleicht kennt Ihr es auch...da ist man auf einer VA und entweder man hat a). die passenden Kabel vergessen, b). schon verbaut, oder man benötigt aus irgend einem unvorhersehbaren Grund nochmal einem zusätzlichen Anschluss oder freien Steckplatz für ein zusätzliches PA Bauteil und a). und/ oder b). sind bereits eingetreten. Auf der Suche nach einer Art Splitterbox für die PA Problematik bin ich dann eher zufällig auf ein Bauteil gestoßen, das zumindest vom Grundsatz her eigentlich in eine ganz andere Richtung zielt. Den Dual Transformer/ Isolator von ART.
Eigentlich wie der Name schon sagt ein Isolator um das Ground Lopp Brummen zu reduzieren, aber mit allen Anschlüssen die ich benötigte.

Eines gleich Vorneweg: Die Box isoliert nicht zu 100%. Wer also massive Probleme mit der Ground Loop Problematik hat, sollte besser in eine z.b. Palmer PAN 04 investieren, da diese wirklich komplett trennt. Die Art DI ist zumindest an der Eingangsseite der 6,35mm Klinke und am Pin 1 des XLR mit dem Alugehäuse der Box verbunden.



Da ich keine Probleme mit irgendwelchen Brummgeräuschen habe, war dieser Sachverhalt für mich vernachlässigbar, denn die Anschlussmöglichkeiten hatten Priorität No. 1.

Wie Ihr auf dem Schaltbild oben erkennen könnt, sind alle Eingangskontakte mit allen Ausgängen verbunden und somit steht überall das gleiche Signal an. Und das wären beim der Input sowohl als auch an der Outputseite:

2x XLR Symetrisch
2x Monoklinke 6,35mm
2x Chinch/ RCA





Also alles dabei was man braucht wenn der Booth Ausgang am Controller mal (wieder) nicht reicht, kurzerhand noch nen aktiven Sub dranhängen will, oder das Signal für ne 2. Endstufe einschleifen möchte. Im Prinzip natürlich auch hier wieder eher für Mobile, als für Club DJ´s geeignet.

Hier noch die technischen Spezifikationen und ein Link zum großen "T"


http://www.thomann.de/de/art_dti.htm

greetz
rob



Tue 06 Aug 13 @ 6:36 am

Auf der Suche nach einem besonderen Strobe bin ich mehr oder weniger durch Zufall auf das Freq 5 von American DJ gestossen. Natürlich kann man sich jetzt darüber streiten, ob ein Stoboskop Effekt auf einer VA heute überhaupt noch zeitgemäss ist, aber das Freq 5 bringt einige Features mit, die mir die Entscheidung relativ leicht gemacht haben.

Das Gerät gibt es in der Regel in den meisten großen DJ Stores sowie bei den einschlägigen Onlineshops alá Amazon und Co. Der momentane Preis für dieses Gerät beträgt ca. 119 -129.- Euro. Hauptgrund für die Anschaffung war die Multifunktionalität (Funktionsmodi: Strobe/ Chaser/ Blinder) , die kompakte Bauart und die relativ starke Lichtausbeute mit ca. 1200 Lux, welches lt. ADJ mindestens mit einem 1000W Strobe herkömmlicher Bauart vergleichbar ist. ( Und in der Tat, das kleine Ding ist SAUHELL !!!)

Alle wichtigen Anschlüsse sind auf der Rückseite angebracht wie Ihr auf dem Bild sehen könnt. Der Freq 5 ist mit fünf weißen Highpower 5W LED´s ausgestattet.( Lichtfarbe ca. 840 = hellweiß)) Durch die clevere Anordnung der 5 Zonen Reflektoren über und unter den LED`s entsteht ein optischer und lichttechnischer Dopplereffekt, so dass der Eindruck entsteht, das Gerät wäre pro Reflektorfeld nicht mit einer sondern mit drei LED`s bestückt. Die verbauten Dioden sind so leistungstark, dass diese mit einem aktiven Lüfter im Gerät noch zusätzlich belüftet und gekühlt werden müssen.

Ihr könnt das Gerät mit verschiedenen Modis laufen lassen:
Sound to Light/ DMX 4 Channel Mode ( Mode 1/2/5/7)/ Steuerung über optinalen UC 3 Controller . Über diesen kann die Blackout Funktion, ein manuelles Strobegewitter sowie eines der 12 Integrierten Programme angerufen werden. Natürlich kann das Gerät auch nur Sound to Light betrieben werden. Es mag mit Sicherheit stärkere und hellere Strobes geben . Aber gerade für den mobilen Bereich ist dieser kleine Gerät extrem Leistungsstark und sehr hell. 1200 Blitze pro Minute sollte für die meisten Aufgaben ausreichend sein, wobei noch die Möglichkeit besteht, im manuellen Modus Blitzgeschwindigkeit und Helligkeit der LED`s zu verändern.

Gewicht und Bauart sprechen für sich, denn mit gerade mal 2 Kg. und den Maßen L=302mm/ B=140mm/H=140mm ist dieses Teil mehr als handlich. Durch die integrierte Durchschleifmöglichkeit des DMX Steuersignales und den 230V IEC Anschlüssen ist dieses Gerät u.a. bestens für einen Master/ Slave Betrieb geeignet. Alles in allem also ein sehr leistungsstarkes, für diese Bauart extrem helles Multifunktions-Strobe, dass zumindest für mich 100% zufriedenstellend und ausreichend erscheint.

Zuguter letzt soll noch erwähnt sein, dass das Freq 5 Strobe noch einen großen Bruder, das Freq 16 hat. Wie die Bezeichnung unschwer vermuten lässt, besitzt dieses Gerät anstatt 5 eben 16 LED´s, ist dadurch deutlich stärker aber leider auch nicht mehr so handlich und kompakt. Nachfolgend noch der Link der Herstellerseite:
http://www.americandj.eu/de/z-led-strobe-1.html

Have fun...;-)
greetz
rob


Mon 22 Apr 13 @ 2:02 pm

Original Post by moramax, Support Staff Atomix Productions

Wenn Euer Controller die o.g. Probleme macht, bitte nach folgenden Schritten vorgehen:

1. Ladet Euch das Programm plistedit pro herunter
http://www.fatcatsoftware.com/plisteditpro/

2. Wenn Ihr Lion oder Mountain Lion benutzt, muss die Darstellung bestimmter versteckter Ordner Eurer Bibliothek aktiviert werden:
http://www.virtualdj.com/wiki/MAC.%20Reveal%20hidden%20Library%20folder.html

3. Folgenden Ordner öffnen:
User/[Username]/Bibliothek/Einstellungen

4. Folgende Datei öffnen und den Eintrag JogScratchLatency auf =2205 setzen



5. von plistedit pro modifizierte Datei speichen und schliessen.

Achtung !! Der Eintrag JogScratchLatency kann nicht im Registry Tool geändert werden, da dieser dort nicht aufgeführt ist.




Tue 02 Apr 13 @ 4:22 am

Anbei noch eine kleine Ergänzung zur Bolg Elektrische Energieverteilung + Komponenten am Set:

Arten von Sicherungen:

Sicherungsautomat: Der Standart Sicherungsautomat hat in der Regel einen Nennstrom von 16 A ( max ca. 3600W) oder 10 A ( max. 2300W). Wichtig ist dabei die Auslösecharakteristik ( mittelträge oder träge). Dieses Verhalten beschreibt das Verhalten der Sicherung allgemein bei einen kurzzeitigen hohem Einschaltstrom oder Kurzschluss. Der gängigste Sicherungsautomat trägt die Kennzeichnung B16A ( mittelträge). Träge Automaten sind in der Regel mit C16A beschriftet. Vorsicht ist bei älteren Automaten aus den 60/ 70er Jahren geboten, die noch die alte H Charakteristik aufweisen ( Haushaltsgeräte) Diese entsprach den geringeren Energiebedarf der damaligen Zeit und sind heute ab einem bestimmten Leistungsbedarf mit Vorsicht zu geniessen.

Standartauslösecharakteristik B


Auslösecharakteristik C bei kurzzeitig hohen Anlaufströmen


Alte Sicherungsautomaten mit der Auslösecharakteristik H (nicht geeignet)


Hier eine Übersicht der verschiedenen Charakteristiken der Sicherungsautomaten:




Schmelzsicherung: Diese Art von Sicherung ist immer noch weit verbreitet. Folgendes ist dabei zu beachten: Die Sicherungen sind auf der dicken Seite mit einem Kennmelder versehen. Dies ist als farbig markierter Punkt in der Mitte zu erkennen. Bei einem Kurzschluss springt dieses Plättchen in der Regel heraus, und man erkennt daran dass die Sicherung ausgelöst hat. Manchmal bleibt der Kennmelder allerdings hängen, und eine manuelle Prüfung ist notwendig.



Hier noch der Farbcode der Kennmelder für die verschiedenen Stromstärken.



Funktionsweise FI Schalter:
Da mittlerweile lt. DIN VDE sowie VGB A3 nicht nur Steckdosen bei Aussen VA`s, sondern alle Steckdosenstromkreise bei öffentlichen Veranstaltungen über einen Fehlerschutzschalter (FI) abgesichert sein müssen, hier noch kurz eine Info zur Funktionsweise:
Im Prinzip kann man den Fluss des el. Stromes sehr gut mit dem des Wassers vergleichen. Z.b. bei einem Geschirrspüler oder Waschmaschine: Das benötigte Wasser aus dem Zulauf läuft i.d.R. in der gleichen Menge durch den Ablauf wieder zurück; so auch beim Strom, der zum Verbraucher, und durch den Neutralleiter wieder zurück fließt. Genau diesen Vorgang überwacht ein FI Schalter. Sollte zwischen der stromführenden Ader (Phase) und der rückführenden Ader ( Neutralleiter) eine Differenz in der Größenordnung von max. 0,03A entstehen, schaltet der Fi Schalter ab, da dies der höchst zulässige Fehlerstrom sein darf, der erlaubt ist( meist wird schon bei 0,02-0,025A ausgelöst). Entgegen der verbreiteten Meinung löst ein FI Schalter nicht bei einem Kurzschluss aus. Generell misst der FI den kompletten Strom d.h. den Fehlerstrom der Summe aller Verbraucher im Stromkreis. Je mehr Verbraucher in diesem Stromkreis geschalten sind, desto höher kann der Fehlerstrom sein. Potentielle Fehlerquellen sind z.B. Billignetzteile , Heizelemente mit einen sehr hohen Widerstand oder zu viele schlechte Verbraucher im gleichen Stromkreis sowie Geräte mit hoher Kapazitiver oder induktiver Leistung. Auch hier gilt wieder die Regel den Strom nach Möglichkeit symmetrisch, und auf mehrere Kreise zu verteilen.




Mon 25 Mar 13 @ 10:30 am

Immer wieder wird im Forum nach diesem Fehler gefragt. Hier nun eine kleine Hilfestellung.
Generell legt Virtual DJ auf jedem Laufwerk, auf dem Musik oder Videodateien abgelegt sind, eine entsprechende Datenbank an. Im Stammordner von VDJ ( z.B. C:\User\Documents\VDJ ) heisst diese Datenbank:



Auf jeder weiteren Partition oder internen/ externen Festplatte ist dies eine lokale Datenbank im Rootverzeichnis der jeweiligen Partition



Beim Umzug auf einen anderen Computer müssen sämtliche Datenbanken natürlich mit kopiert werden. Also nicht nur die VDJ Database im VDJ Ordner, sondern auch alle anderen local DB´s die auf einer zusätzlichen Partition im bestehenden Rechner abgelegt ist ( Die local DB auf einer ext. Festplatte bleibt immer im jeweiligen Root). Dabei ist darauf zu achten, dass die neuen Partitionen den gleichen Laufwerksbuchstaben zugeteilt bekommen die die "alten" Laufwerke. Gleiche Pfad und Ordnername ist obligatorisch. Vorraussetzung ist weiterhin, dass der neue PC ebenfalls den gleichen Usernamen besitzt wie der alte Rechner (dies ist wichtig für die Datenbank im Stammordner von VDJ).
Beim (ersten) Scannen der Tracks wird unter anderem auch der Ort, an dem die Datei gespeichert ist, gescannt ( z.B. D:\Music\Oldies\Roy Orbison - Pretty Woman.mp3). Nachdem nun der Titel gescannt ist und zur Datenbank hinzugefügt wurde




ist die Info zum Speicherort in der DB hinterlegt. Ändert sich jetzt aus irgend einem Grund eine dieser Pfadangaben wie z.B. Laufwerksbuchstabe oder Ordner, so kann die Datenbank diesen Eintrag natürlich nicht mehr finden, oder die Datei ist an eine andere Stelle auf der Festplatte kopiert worden.
Hierzu gibt es verschiedene Lösungsansätze:
LE User:
In der Regel empfiehlt es sich die problematischen Dateien erneut zu scannen, damit der Eintrag des Speicherorts aktualisiert wird. Info´s zum Speicherort bekommt Ihr mit einem Klick auf



Danach die neu gescannten Daten wieder zur DB hinzufügen wie oben beschrieben.

Bedingt zu empfehlen ist die Datenbankreparatur mit der Home Free.

Dazu ist es aber erforderlich, dass die LE den gleichen Versionsstand wie die aktuelle Home Free hat, also V7x. Alle anderen DB´s früherer Versionen werden bei dieser Vorgehensweise unlesbar bzw. zerstört . Daher generell vor jeder DB Reparatur ein Backup machen.

Pro User:
Zusätzlich zu den Lösungsvorschlägen für LE User, können Pro User natürlich die Datenbank Reparatur direkt aus den Konfiguratioseinstellungen Ihrer Pro-Version vornehmen, ohne mit der Home Free arbeiten zu müssen.



Dies kann natürlich auch bei Playlists oder History Einträgen passieren. Dort ist es meist so, dass die Pfadangaben mit dem Verweise auf die Ursprüngliche Datei nicht mehr stimmen, wenn z.B. die Tracks verschoben wurden oder sich bei externen Festplatten der Laufwerksbuchstabe sich verändert hat. Die History ist ein statisches File was die Datenbank und Filepfade zum Zeitpunkt des Erstellens wiederspiegelt.
Sollten hier Error Meldung auftreten, hilft es in den meisten Fällen, wenn die Datein wieder an Ihren ehemalichen Ort kopiert werden oder der ursprüngliche Laufwerksbuchstabe wieder verwendet wird.


Tue 19 Mar 13 @ 7:18 am

Während der Wiedergabe von Tracks legt VDJ standartmässig ab 9.00h (vormittags) eine neue Playlist/ History für die jeweiligen Daten an. Diese Funktion wird im Registry Tool mit Tracklist Cut Hour bezeichnet. Sollte ein anderer Zeitpunkt zum Erstellen einer neuen Playlist/ History gewünscht werden, kann dieser Wert im Tool ensprechend geändert werden. Die Einstellungen basieren auf einer 24h Zeitangabe, d.h. soll der Wechsel zu einer neuen Playlist/ Histroy z.B. um 9h abends erfolgen, ist im entsprechenden Feld des Registry Tools der Wert "21" einzutragen.



Unter History Timer kann der Wert eingestellt werden, ab dem ein gespielter Track tatsächlich als gespielt in VDJ markiert und somit auch in die History eingetragen wird. Dieser Wert im Tool stellt also den Zeitwert in Sekunden dar, die der Track gespielt werden muss um entsprechend markiert zu werden bzw. um einen Historyeintrag zu erhalten. Die Standarteinstellung beträgt 5 Sekunden. Ein durchschnittlicher Richtwert könnte auch z.b. 20 oder 30 Sekunden sein, bevor ein Eintrag oder eine entsprechende Markierung erfolgt. Im entsprechenden Feld muss somit dann der gewünschte Sekundenwert "20" oder "30" eingesetzt werden.




Sun 03 Mar 13 @ 1:49 pm

Dieser Blog richtet sich in erster Linie an User, die einen externen Mixer oder einen Controller mit analogem Mixer wie z.B. die VMS 2 / 4.1 verwenden ( da es bei dieser Konstellation nicht möglich ist, die interne Aufnahmefunktion von VDJ sinnvoll zu nutzen) und auf einfachem Wege ihre Livesets oder Mixe in ordentlicher Qualität aufnehmen möchten.
Natürlich gibt es höherwertigere Geräte, aber ich habe mir bewusst die Preisklasse bis 100 Euro ausgesucht, da es für die meisten bezahlbar bleiben soll, es in dem Bereich nicht ganz so viele Variationen gibt und somit die Sache realtiv übersichtlich bleibt.
Getestet wurde das Reloop USB Mixtape und der ZOOM H1. Beide Geräte kosten 99.- Euro. Den Reloop gibt es momentan nur beim Musicstore, den H1 hab ich über Amazon bezogen. Ich gehe bewusst nicht auf alle technischen Features der beiden Geräte ein, da dieser Blog dann viel zu lang würde, sondern versuche mich auf die Bedienung im Allgemeinen, sowie dem eingentlichen Grund , der kabelgebundenen Aufnahme zu beschränken. Alles weitere könnt ihr auf den jeweiligen Herstellerseiten nachlesen, die ich am Ende des Blogs verlinkt habe. Viel Spass....!!

Hier die beiden Geräte in der Verpackung.



"Unboxed" mit dem jeweiligen Zubehör.



Das Reloop Mixtape USB kommt in einer etwas überdimensionierten Verpackung daher. Als Zubehör findet sich ein Steckernetzteil für die Energieversorgung und ein Adapterkabel 3,5mm Stereoklinke auf ein Chinchsteckerpaar sowie ein zusätzlich Erdungsanschluss für einen Plattenspieler in Form eines kleinen Gabelkabelschuhpaares und die üblichen Kurzbedienungsnaleitungen. Das Mixtape ist tatsächlich nur so groß wie eine Audiocassette ( die älteren unter Euch kennen das vielleicht noch...;-P), nur unwesentlich dicker und kommt mit seiner Retro-Optik irgendwie geil rüber. Einen 16GB USB Stick erkennt das Mixtape problemlos. Externe Festplatten ohne separate Energieversorgung werden nicht erkannt.

Der ZOOM H1 liegt gut in der Hand, macht optisch einen hochwertigen Eindruck, ist aber komplett aus Plasik und sehr leicht. Das mitgelieferte Zubehör besteht aus einer Batterie Größe AA, einer 2GB Micro SD Karte (mit Adapter auf Standart SD) und den diversen Bedienungsanleitungen. Zusätzlich ist auf der SD Karte noch eine LE Version ;-) *grins* von Steinbergs WaveLab7 dabei. Laut Hersteller ist mit diesem Gerät das Lesen und Beschreiben von SD Karten bis 32GB möglich.
Ein optionales Zubehör wie Ministativ, Popschutz für das Mic, ein USB Kabel und Netzteil ist als Zubehörpaket AHP-1 für ca. 25.- Euro erhältlich.

Hier die verschiedenen Ansichten mit den jeweiligen Bedienteilen.

Reloop Mixtape USB





Das Reloop Mixtape ist sehr einfach gehalten und alle Anschlüsse klar und selbserklärend beschrieben. Auf der Vorderseite befinden sich Anzeige-LED`s für Netz, USB, Aufnahme und Peak, sowie in der Mitte, wo früher das Band zu sehen war, die Start/ Stopp Taste. An den USB Anschluss kann wahlweise ein USB Stick oder eine externe Festplatte angeschlossen werden. Eine Eingangsbuchse für das Aufnahmesignal und die Ausgangsbuchse ( ebenfalls Stereoklinke 3,5mm) zum Durchschleifen des Signals wenn z.B. keine separater Monitor oder Boothausgang vorhanden ist, liegen direkt daneben. Die Durchschleifoption ist sicher für den einen oder anderen ein erfreuchliches Bonusfeature. Seitlich gibt es noch einen Wahlschalter für die Aufnahmequalität, wobei im Gegensatz zum ZOOM H1 nur im MP3 Format mit wahleise 192/ 320 kbps aufgezeichnet werden kann. Daneben findet sich noch ein Schalter mit dem auf Phono umgeschalten werden kann um eventuelle Vinylschätze komplett PC frei zu digitalisieren. Freunde von Schallplatten werden diese Zusatzmöglichkeit zu schätzen wissen, denn nicht immer steht der PC neben dem Plattenspieler. Das Reloop Mixtape besitzt keinDisplay und ist alleine schon der Optik wegen ein Hinkucker. Die Peak Anpassung bei der Aufnahme, muss manuell über die rot bzw. grün blinkende Peak LED eingestellt werden. Bei einem separat regelbaren Monitor oder Boothausgang sicherlich kein Problem, bei nur einem Ausgang am Controller aber etwas grenzwertig. Perfektionisten unter euch können eventuell noch eine Nachbearbeitung/ Korrektur mit Platinum Notes o.ä. in Betracht ziehen.

ZOOM H1






Das Zoom H1 kann Audiodateien über das eingebaute Stereomikrofon sowohl auch über den LineIn Eingang aufnehmen und zwischen Wav oder MP3 in verschiedenen Qualitätsstufen ausgewählt werden. Das Gerät hat ebenfalls eine einfache Einknopfbedienung sowie sinnigerweise auch eine Tastenverriegelung gegen unbeabsichtigtes Bedienen/ Verstellen während der Aufnahme. Der kleine eingebaute Lautsprecher kann zwar hilfreich sein, je nach Umgebungslautstärke aber schnell an seine Grenzen kommen. Der Low Cut Filter wird bei der kabelgebundenen Aufnahme eher weniger benötigt, der eingebaute Autolevel Schalter könnte jedoch eine feine Sache sein, wobei der Input Level auch manuell eingestellt werden kann. Die Abdeckung für die Micro SD Karte ist allerdings einfachstes Plasik mit einem (sehr) dünnen kleinen Fangriemen. Daher sollte meiner Meinung nach die Karte nicht zu oft gewechselt werden, da dies mit Sicherheit das erste Bauteil sein wird , das abbricht. Ist auch nicht besonders schlimm da das Gerät im ausgeschalteten Zustand vom PC als SD Kartenleser erkannt wird und ihr über USB auf eure Daten problemlos zugreifen könnt. Eine Batterieladung soll lt. Hersteller ca. 10 Stunden halten. Bei längeren Aufnahmen würde ich zu einem externen Netzteil greifen. Ich hab es mit einem einfachen USB Steckernetzteil 5V/ 1A getestet.
BTW: Ein Akku Größe AA kann (im Gerät) nicht über ein angeschlossenes USB Netzteil aufgeladen werden !

Hier nun die Testergebnisse der beiden Geräte. Producer und VIP Sven Klesing hat sich erfreulicherweise bereit erklärt, die Testfiles zu analysieren. Aufgenommen wurde je ein Track als MP3 320kbps. Hier eine Zusammenfassung von Sven´s Stellungnahme:

"Also der Zoom hat ein schöneres Frequenzbild als das Mixtape, wobei beim Mixtape das schlechtere Verhalten erst ab 17 khz anfängt.
Ist aber auch uninteressant da die meisten Produktion wie man im Frequenzbild vom Zoom auch sehen kann, ab 18 / 20 khz Gecuttet werden. Ebenso ist es im unteren Frequenzbereich, alles unter 30 hz ist eh Schwachsinn da es die meisten Ohren und auch Boxen nicht wiedergeben können. Produktionen haben in der Regel einen Cut unterhalb von 50 hz und ab 18 khz, das ganze Variiert aber von Produzent bzw. demjenigen der Mastert.
Für meinen Geschmack würde ich zum Mixtape tendieren, da alles in allem Druckvoller und präziser rüber kommt.
Der Zoom hat auch unterschiedliche Werte in Sachen Panorama L + R was beim Mixtape ausgeglichener bis fast gleich ist.
Der Zoom hatte sogar ein DC Offset Versatz was der Mixtape nicht hatte. Der Versatz war zwar sehr sehr minimal, kann aber evtl. bei längeren Aufnahmen größer sein. Ihr fragt Euch jetzt was ein DC Offset ist:
Ein Audiosignal stellt ja eine Wellenform dar und ein DC Offset kannst Du optisch an der Wellenform erkennen. Es wird dadurch sichtbar, das die Welle nicht genau mittig um den Nullpunkt liegt. Ihr fragt Euch jetzt sicher was schlimm daran ist ?!
Es kann zu mehreren Problemen führen :
Die Aufnahme hat weniger Headroom, weil ein Teil der Energie wegen dem Störsignal flöten geht. Wenn Du das Material zb. schneiden möchtest, kann es zu Knacksern kommen. Stell Euch vor, Ihr möchtet aus einem Teilstück zb. ein Sample / Loop bauen, das ist dann nicht möglich wenn genau an der Übergangsstelle ein Störsignal / Knackser wäre. Das Bearbeiten des Audiomaterials mit Effekten kann nicht Optimal umgesetzt werden, da zb. ein Plug In Effekt bei diesen Störsignalen nicht das macht, was man eigentlich haben möchte.

Daher Zoom lieber nicht.....Mixtape ja."


Reloop


ZOOM H1


Fazit:
Wer auf größtmögliche Flexibilität setzt, und zwar ohne Priorität auf das drahtgebundene Aufnehmen, wird sich eventuell für den ZOOM H1 entscheiden, da dieser unter Umständen durch seine Batterieversorgung schneller Einsatzbereit ist und auch als Aufnahmegerät mit dem eingebauten Mic verwendet werden kann ( ihr kennt ja die Threads " ich habe am WE ein Lied gehört mit dem Refrain XXX und gesungen hat es eine Frau blablabla...."....usw.) Mit dem kleinen Ding in der Tasche habt ihr sehr schnell die Trackfragmente auf der SD. Wesentlichster Kritikpunkt ist für mich ist die Aufnahme über den LineIn Anschluss und die Autolevel Funktion, die zumindest bei Musikaufnahmen total versagt. So hervorragend diese bei Spachaufnahmen funktioniert, so katastrophal ist das Resultat bei Musik. Auch die manuelle Einstellung des Aufnahmelevels ist wohl eher auf Sprache ausgerichtet, da alles was über den -6bdb Peak auf der kleinen Anzeige des Gerätes liegt, hoffnungslos übersteuert. Eine ordentlich eingepegelte Aufnahme ist zwar möglich, aber nicht praxisgerecht. Wer viel Zeit mitbringt, stressfrei an seinem Set zuhause einpegeln kann und bereit ist, mindestends ein halbes dutzend Probeaufnahmen zu machen, kann durchaus zugreifen....allen anderen rate ich: Solltet Ihr ein gutes Diktiergerät oder einen Recorder für Live Aufnahmen mit dem eingebauten X/Y Stereomikrofon suchen, greift zu. Für den eigentlichen Zweck dieses Tests kann ich aber nur sagen..FINGER WEG !!

Der am Anfang von mir etwas belächelte Aufdruck "Professinal DJ Recorder" auf der Bedienungsanleitung des Reloop Mixtapes hat sich wieder erwarten voll bestätigt. Das Mixtape angeschlossen, USB Stick rein, eingepegelt und gut is. Selbst bei einem etwas übersteuerten Eingangssignal macht die Aufnahmefunktion des Reloop Gerätes noch gut mit. Ein um etwa -2db abgeschwächtes Signal wird fast problemlos vom Gerät kompensiert. Beim Laden der beiden Dateien in VDJ schraubt die MP3 Datei vom ZOOM ordentlich den Autogain Regler ins Plus, die Datei vom Mixtape wird hingegen nur minimal korrigiert. Das vermeindlich schnellere Aufnehmen vom ZOOM H1 wird vom Reloop durch einen sehr entspannten und großzügig gestalteten Record Range komplett aufgewogen. Wer kein Problem hat, mit USB Geräten wie Stick oder Festplatte zu arbeiten, oder eventuell noch seine Vinyls digitalisieren möchte, wird mit dem Reloop sehr zufrieden sein. Angesichts der sehr guten Aufnahmequalität + Einpegelhilfe, ist der zwingende Betrieb mit einem Steckernetzteil für mich sehr gut zu verkraften. Auch die User, die keinen separaten Booth oder Monitorausgang haben, werden für die Durchschleifbuchse des Audiosignals vom MasterOut sehr dankbar sein....;-)
Nicht zuletzt mein persönliches Faible, da dieses auf Retrocassette gestylte Teil einfach "old school" aussieht, und zwischen dem ganzen Digitalkram der Sets einfach herraussticht...!!

Hier noch eine Übersicht der Anschlussmöglichkeiten des Mixtapes:


Limks zur jeweiligen Produkt:
http://www.reloop.com/reloop-tape?___store=reloop_de&___from_store=reloop_en
http://www.zoom.co.jp/english/products/h1/

greetz
rob


Fri 08 Feb 13 @ 9:20 am

Da im Forum ab und zu Fragen zu diesem Thema auftauchen, hier ein kleiner Leitfaden mit Tipps bzw. Empfehlungen was Grundsätzlich bei der Energieversorgung/ Verteilung bei VA´s zu beachten ist. Ich verzichte bewusst auf intensive Vertiefung der jeweiligen Themen, da dieser Blog dann mehrere Seiten umfassen würde und das dann sowieso keiner mehr liest...;-)

Generell solltet Ihr den Leistungsbedarf Eures jeweiligen Sets in Watt oder Kilowatt kennen, da man damit die benötigte Sicherungsstärke ableiten kann. Die gängige Formel dazu lautet:
Leistung in Watt = Spannung in Volt x Strom in Ampere
P = U x I
wenn man die Formel entsprechend umstellt erhalten wir für den Strom als Unbekannte:

I = P:U

Bei einer Leistung von z.B. 3000 Watt am 230V Netz ( Wechselstrom) hieße die Formel dann

I= 3000W : 230V
I= 13 Ampere

Bei den heute üblichen Sicherungsautomaten findet Ihr hier die Angabe des Nennstroms :


Der Nennstrom ist der Strom der maximal über die Sicherung fließen darf, ohne dass diese ausgelöst wird.
Der Kurzschlussstrom ( damit die Sicherung auslöst) muss mindestends das 6 - 8fache des Nennstromes betragen, ist in den meisten Fällen aber deutlich höher.
Als Überspannung (ÜS) bezeichnet man in der Regel Spannungen von Teilweise über 110 KV ( 110 000V) die im Normalfall aber nur durch Blitzeinschläge auftreten. In der Regel ist es nicht verkehrt wenn man Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz (ÜSS) verwendet, da aber ÜS in der Regel nur bei heftigen Gewitter auftauchen, halte ich Steckdosenleisten mit Frequenz und Entstörfilter für wesentlich sinnvoller. Leisten in ordentlicher Qualität gibt es schon ab ca. 50.- 60 Euro.


Steckdosenleisten mit eingebauten Schaltern sind meiner Meinung nach nur bedingt zu empfehlen, da die Gefahr eines unbeabsichtigten Ausschalten der Verbraucher besteht. Zudem kann beim aktivieren des Schalters der dabei kurzzeitig entstehende Einschaltstrom bei eingeschalteten Verbrauchern die Sicherung eventuell zum Auslösen bringen.
Überhaupt ist es wichtigt nicht nur beim DJ Equipment, sondern auch bei der Energieverkabelung auf gutes und solide verarbeitetes Material zurückzugreifen. Auf Billigprodukte und Bauhausartikel sollte also wenn möglich verzichtet werden. Kabeltrommel werden zwar gerne und oft verwendet, haben aber eine Tücke bereits fest eingebaut....den thermischen Überstromauslöser ( keine Überspannung ).


Wird die Kabeltrommel über längere Zeit an Ihrem Leistungslimit betrieben, kann es passieren, dass sich der Thermosensor erwärmt, und dann die komplette Energie an der Trommel ohne Vorwarnung abschaltet. Oft kann es Minuten dauern, bis der Thermokontakt abkühlt und wieder eingeschalten werden kann. Bei einer VA unvorstellbar. Auch sollte die Kabeltrommel wg. der Leitungserwärmung immer ausgerollt betrieben werden.

Man sollte desweiteren darauf zu achten, dass man je nach benötigter Leistung einen separaten Stromkreis belegt oder im Idealfall einen Kraftstromkreis (400V) erwischt. Dann können auch solche Verteiler sehr praktisch sein.


Es ist immer äußerst wichtig die elektrische Last möglichst symmetrisch auf die einem zur Verfügung stehenden Stromkreise zu verteilen.
Zu viele oder (billige) Steckernetzteile oder Stromkreise mit konventionellen Billigtrafos ( z.B. Beleuchtung) , können unter anderem Stör- oder Brummgeräusche bei der PA erzeugen.
Zu guter letzt empfehle ich jedem den Einsatz eines FI Schutzschalters, der auch ohne weiteres als Zwischenstecker in den Stromkreis eures Sets nachgerüstet werden kann:


Solche Teile kosten gerade mal ca. 20.- euro und sind gerade bei öffentlichen VA`s seit einigen Jahren lt. DIN VDE 0702 BGV A3 zwingend Vorgeschrieben, da Ihr als Errichter und Betreiber eures Sets für die Sicherheit haftet. Bei VA`s im Aussenbereich sind die Dinger sowieso schon viel länger Pflicht.

Viele kennen diese Tipps oder Maßnahmen bereits, aber ich hoffe trotzdem das für den einen oder anderen eine nützliche Info dabei ist.
Die genannten Zahlen oder Werte können natürlich je nach Elektroanlage variieren und sind daher nicht verbindlich.

Für Ergänzungen oder Verbesserungsvorschläge würde ich mich freuen....

greetz
rob



Mon 26 Nov 12 @ 4:17 pm

Hallo zusammen,

nachdem im Forum immer mal wieder Diskussionen über den Einsatz von Lasern aufkommen, hier mal der Versuch die Geschichte etwas zu Beleuchten. Diese Tipps sind in der Regel allerdings mehr für mobile DJ´s interessant, als für die Installationen im Club.

Als erstes sollte naturlich der Nachweis zum Laserschutzbeauftragten gemäß EN 60825-1 und BGV B2 vorhanden sein. Diese Seminare kosten ca. 200 Euro und werden in der Regel in allen größeren Stores angeboten. Falls Ihr den Luxus geniesst, einen eigen LJ zu haben, reicht es auch wenn er dieses Zertifikat erwirbt. Da aber in der Regel die "Mobilen" auf sich gestellt sind, macht es also duchaus Sinn, diesen Nachweis selbst zu besitzen. Ein Notausschalter, der vom Veranstalter schriftlich bestellten Laserschutzbeauftragte, sowie Sicherheitszonen sind ebenso notwendig wie Vorschrift. Macht Euch vor dem Kauf eines Lasers gedanken, wie und für welche Zwecke Ihr dieses Teil einsetzten wollt, da dies gewisse Sachverhalte ungemein erleichtern, bzw. erschweren kann. Am Anfang steht da natürlich zuerst mal die Klassifizierung des Lasers nach Laserklasse:




Die häufigste Frage die im Zusammenhang mit der Benutzung eines Lasers gestellt wird, ist eindeutig: Wie weit muss ein Laser weg sein, damit er sicher eingesetzt werden kann. Nachstehend versuche ich aufzuzeigen, das diese Frage nicht so einfach und pauschal beantwortet werden kann.
Dazu muss man wissen, dass viele Definitionen und Regularien aus dem technisch-medizinischen Bereich übernommen wurden, die in dieser Form nur bedingt auf den Einsatz von Showlasern angewendet werden können. ( 1. Argument beim Ordnungsamt).
Medizinische Laser haben in der Regel einen konstanten Laserstrahl ( Single Beam ), Showlaser meist nicht. Die Leistungsangabe in mW bezieht sich auf die Leistung am Austritt des Lasers am Gehäuse und zwar..( Ihr könnt es Euch schon denken...;-) als Single Beam. Diesem Wert nennt man auch GZS.
Relevant für die Gefahrenbeurteilung ist aber der Wert, dem z.B. das Puplikum ausgesetzt ist, der sogenannte MZB, der in der Regel Laserklasse 2 bzw. 2M entsprechen sollte. Und nun der eigentliche Gag an der Sache: Wer kann diesen Wert beurteilen oder Messen..?? Klar...kauft euch ein Messgerät für circa 12000.- Euro und das Thema ist erledigt...*lach* Also in der Regel kein Mensch. Dem aufmerksamen Leser fällt an der Stelle bestimmt ein: Da gibt es bestimmt eine Formel zur Berechnung....und richtig, hier ist Sie !!!!!



Also ist dieses Thema auch gegessen, weil diese Formel nur ein paar eingefleischte Mathefreaks freiwillig lösen würden...
Aber zumindest die Höhe, auf der ein Laser angebracht werden darf, ist definiert ( Hurra.!!!) .....und das ist in Deutschland :

Mindesthöhe: 2,7 Meter Internationale Norm: 3,0 Meter

Der Grund warum man den Abstand nicht pauschalieren kann ist einfach. Die abgegebene Energie das Lasers ist abgesehnen vom Abstand, abhängig von der Strahldicke in mm, von der Einwirkungsdauer auf der Netzhaut ( Scanngeschwindigkeit der Lasers) sowie von der Strahlweitung ( Divergenz) und Anzahl der Laserstrahlen und des zu projezierenden Musters ab. Ist ja auch irgendwie logisch, dass wenn ein Laser eine Single Beam Ausgangleistung von 100mW hat, und dann 200 Beams projeziert, dass die Abschwächung der Einzelstrahlen sehr hoch ist. Darüberhinaus können die meisten mobilen Laser standartmässig sowieso keinen Singel Beam produzieren. ( 2. Argument auf dem Ordnungsamt ).
Also vereinfacht gesagt, je mehr Beams der Laser hat, je komplexer das Muster und umso schneller die Strahlen sich bewegen, desto stärker verringert sich die Intensität der Stahlenbelastung. Hauptkriterium dabei ist die Voraussetzung, dass der Laser auf bzw. in das Puplikum gerichet ist. Das ist der eignentliche Parameter, den es zu deuten gilt. Und genau dieser Sachverhalt lässt uns einen gewissen Spielraum für Erleicherungen. Hier mal ein paar Spezifikationen der verschiedenen Laserklassen wobei diese uns gleich denn größen Vorteil verschafft ( siehe roter Kasten ), denn ist ein Laser z.B. der Laserklasse 3b oder 4 so installiert, dass der Laser deutlich über die Köpfe des Puplikums zielt, also z.B. mit einem Abstand von 2-3 Metern oder mehr ( unter Berücksichtigung des Scanwinkels) und ist sichergestellt, dass keine reflektierenden Flächen getroffen werden, ist dieser, Zwecks der technischen Aufbaueinrichtung unzugänglich und deshalb als Laserklasse 1 zu bewerten.




D.h. es gibt anhand des Aufbaus und des Betriebs sehr viele Möglichkeiten Safety Zonen sehr einfach, trotzdem Effektiv und zu unseren Gunsten zu schaffen. Generell sollten die Benutzung eines Lasers auf dem Ordnungsamt angemeldet werden.
Da die Zahl der Anmeldungen weit von denen der tatsächlicher Veranstaltungszahl mit Laser abweicht, können sich die meisten Ihren Teil dabei denken...;-) Wobei in der Regel alle, aber auf jeden Fall größere Veranstaltungen angemeldet werden sollten.
Im Allgemeinen haben Ordnungsämter in kleineren Städten oder Dörfern eh Ihre Probleme bei der Bewilligung solcher Anträge, welche meist Aufgrund mangelnder Erfahrung und Unsicherheit des jeweiligen Beamten nicht selten standartmässig abgelehnt werden. Um so wichtiger ist es dass Ihr selbstsicheres Auftreten, Kompromissbereitschaft und das notwendige Fachwissen vermitteln könnt. Ein Datenblatt der Verwendeten Geräte, die Kopie Eures Sachverständigennachweises, und eventuell ein kleiner Aufbauplan mit eingezeichneten Saftey Zonen, erleichtern den Beamten die Entscheidung sehr oft.
Es kann sein, dass bei größeren VA`s eine Abnahme durch den TÜV notwendig ist. Das Entscheidet in der Regel das zuständige Ordnungsamt. ( Deshalb vorhin der Hinweis, dass Ihr Euch, je nach Beamten, entsprechend Professionel Präsentiert, damit die erst gar nicht auf die Idee kommen, den TÜV mit ins Boot zu holen...;-)) Das ist aber wie gesagt immer abhängig von der Größe Eurer VA. Solltet Ihr in der
Arena auf Schalke spielen, werdet Ihr um den TÜV nicht rumkommen...;-) Aber bei einer kleineren VA wie Geburtstag, Hochzeit und dgl. wird das sicherlich nicht notwendig sein.
Bei der Abnahme ist zu beachten, dass neben den genannten Sicherheitsbestimmungen auf der Aufbau bzw. die Kontruktionen begutachtet werden. Da aber auch der TÜV quasi nur eine "Momentaufnahme" eures Sets sieht bzw. abnehmen kann, ist auch diese Geschichte mit gemischten Gefühlen zu betrachten, da das Set nach der Abnahme theoretisch wieder verändert werden könnte. Sollte es diesbezüglich nach der VA Probleme geben wird der TÜV sowieso in der Stellungnahme die Aussage treffen: Zum Zeitpunkt der Abnahme war alles Vorschriftsmässig...;-)) und somit bleibt Ihr IMMER in der Haftung. Dies ist übrigends auch noch ein Argument auf dem Ordnungsamt, um eine eventuell geforderte TÜV Abnahme zu entschärfen. Sollte Ihr eine VA über mehrere Tage haben, ist die Genemigung für Eure Anlage nur einmalig einzuholen.

Hier Beispiele, wie solche Vordrucke aussehen könnten:





Beispiele für Safety Zonen:



Soweit die Theorie. Ihr seht, es gibt einiges zu beachten, gewissen Verhältnissmässigkeiten zu erkennen, und viele Möglichkeiten, bestehende Probleme legal und einfach zu lösen, wie der letzte Screen zeigt.



Das sind mal die wesentlichsten Punkte.
Weitere Tipps oder Ergänzung jederzeit erwünscht....;-)

PS: Solltet Ihr weitere Infos, Unterlagen oder Vordrucke benötigen, einfach PM schicken...;-)

greetz
rob


Thu 22 Nov 12 @ 9:26 am

Anbei nun die deutsche Übersetzung/ Ergänzung zum englischen Troubleshooting im Wiki der VMS 4/ 4.1:

Der American Audio Controller VMS 4 bzw. 4.1 ist einer der ersten Midi Controller, in dem ein analoger 4Deck Mixer verbaut wurde.
Bildlich gesprochen muss man es sich Vorstellen, als wären 2 CDJ`s und ein analoges Mischpult in ein Gehäuse eingebaut.



Die linke bzw. rechte Seite des Controllers arbeiten also komplett über MIDI, und man kann daher auch individuell, gewünschte Funktionen den jeweiligen Buttons zuorden. Die Decks sind mit jeder Software die MIDI unterstützt kompatibel. Natürlich auch mit Virtual DJ, welches die VMS 4 und 4.1 komplett nativ unterstützt. D.h. Treiber installieren, VDJ installieren und sofort loslegen. Der analoge Mixer ist zwar auch in der Lage MIDI Signale zu senden, es wird aber empfohlen, bei den Mappings/ Zuweisungen des Mixers sogenannte "Fake" Befehle ( wie z.B. fake_crossfader, fake_level, fake_eq usw.) zu verwenden.Diese sind aber im Mapingfile von VDJ bereits enthalten. Fake bedeutet, dass sich nur die Buttons und Slider im Skin bewegen, dies aber softwaremässig keine Auswirkung auf den Sound hat, da dieser Analog in der VMS abgeschmischt wird. Für die Gain Regler der Decks sowie Master/ Booth out gibt es keine Fake Befehle. Der Controller wird in der Regel im Pre EQ Modus ausgeliefert, welcher den Sound im Controller abmischt. Durch drücken der ganz rechten Taste PFL ( Midilog4) während des Einschaltens der VMS, kann in den Post EQ Modus umgeschalten werden. Dann ist der EQ der VMS deaktiviert und der Sound wird in der VDJ Software abgemischt. In diesem Fall müssen der Zusatz "Fake" für die betreffenden Buttons im Mapping entfernt werden.

Eine kurze Zwischeninfo zu den wesentlichen Neuerungen der VMS 4.1:
- Unempfindlich gegen Spannungsschwankungen bei Benutzung des externen Netzteils
- Deutlich bessere Soundkarte und mehr Druck am Master out als bei der VMS4
- Verbessterte Qualität und Lautstärke der MiC in/ out`s
- Verbesserung der Senibilität der Touchslider/ Pads

4out/ 8out Modus:
Mit dem Schiebeschalter an der Vorderseite des Controllers hat man die Möglichkeit, zwischen dem 4out/ 8out Modus zu wechseln.
8out Modus= alle 4 Stereodecks werden digital über den Controller gesteuert und am Master ausgegeben. Es ist aber durch den USB/ analog Schalter möglich über die Line Eingänge an der Rückseite externe Geräte wie CD Spieler o.ä. mit einzubinden.
4out Modus= Über die Eingänge Midilog 2 + 3 können z.B. Timecodes angeschlossen und mit einem 2 Deck Skin verwendet werden, an den Eingängen 1+4 können weitere externe Line Tonquellen wie CD Spieler angeschlossen werden.
Somit sieht auch die Timecode Konfiguration etwa so aus:



ACHTUNG!! Wenn Ihr zwischen dem 8out/ 4out Modus umschalten wollt, bitte unbedingt die VMS dafür ausschalten !!!

Wenn nur externe Tonsignale mit Line Ausgängen ( CD Spieler oder MP3 Player ) verwendet werden, kann der Controller in der 8out Stellung verbleiben. Ein Umschalten während des Betriebes von USB auf Analog ist jederzeit problemlos möglich.
Die Assignregler für die Deckzuweisungen des Crossfaders sind bei der Deckfolge 3-1-2-4 wie folgt Einzustellen:
CF A = Ch2
CF B = CH3
Dies bedeutet dass bei Standartmässigen Belegung des Controllers/ Skins der CF vom Deck 1 auf Deck 2 und umgekehrt fadet.
Entsprechend sind die Einstellungen für Deck 3 und 4: CF A = CH1 / CF B = CH4



Installation:
Installiert die Treiber der beigelegten CD oder für die aktuellen Treiber:
http://www.vms4.eu/downloads.html

weitere hilfreiche Links und Tips diesbezüglich findet Ihr auf DJFrankyP`s Homepage:
http://de.virtualdj.com/homepage/DJFrankyP/index.html

Des Weiteren benötigt Ihr die aktuellste Version von VDJ aus Eurem DL Center.
Deshalb bitte die Registrierung auf Virtualdj.com nicht vergessen, damit seit Ihr immer auf dem aktuellen Stand mit euer Software, egal ob LE oder Full Pro !!

Bitte beachten !! Midi Controller werden nur mit der beigelegten LE oder mit der Full Pro unterstützt. Hierzu der Vergleich der einzelnen Versionen von VDJ:
http://de.virtualdj.com/products/comparison.html

Sound Setup:
Für User einer LE Version:
Windows:
Für die 2 Deck und die Deck Variante gelten ( wenn verfügbar) folgende Einstellungen:
Inputs: NONE
Outputs: EXTERNAL MIXER
Soundcard: Euer Controller oder die entsprechenden Asio Treiber

In den meisten Fällen werdet Ihr aber an der Soundkonfig. in VDJ LE nichts einstellen können.
Um dennoch die Deckzuordnung beim 3-1-2-4 Skin anzupassen müsst Ihr die Asiosettings bei Windows über Start/ Asioeinstellungen wie folgt vornehmen:



Wichtig ! Um eventuelle Konflikte zu vermeiden ist zu Beachten, dass in der Windows Systemsteuerung das Interface des Controllers NICHT als Standartwiedergabegerät eingetragen ist, sondern die Soundkarte eures Rechners. Dies gilt bei der LE und der Full Pro.

Für Mac User:

VDJ muss geschlossen sein und die VMS auf 8out stehen ( Bei der VDJ LE Version ist das die einzige Einstellungen mit der der Controller wirklich zuverlässig arbeitet)
Startet das Midi Utility und Navigiert zu Finder---Anwendungen---Utilities....Audio/Midi Setup
( Kann etwas variieren, da ich momentan Apples deutsche Übersetzung dafür nicht kenne ..;-))

- im Suchfenster Midi eingeben
- als einer der ersten Treffer sollte Audio Midi Setup erscheinen
- auswählen > darauf hin startet die Anwendung
- Midi Auswahlfenster anzeigen lassen
- Vor-/ Standarteinstellungen auswählen
- eine neue Konfiguration erstellen
- VMS AUDIO MIDI DEVICE sollte darauf hin angezeigt werden

Audio Settings:

- Fenster Audio Einstellungen
- VMS Audio Midi Device aus der linken Spalte auswählen
- es sollte 2in/ 8out angezeigt werden
- rechts klick
- im Gegensatz zu Windows kann die VMS als Standartwiedergabegerät ausgewählt werden, wenn Ihr z.B. andere Programme wie z.B. Itunes über die SK der VMS wiedergeben wollt. Ansonsten kann auch jedes andere Wiedergabegerät als Standart ausgewählt werden.

Einstellungen für die Full Pro für die Deckreihenfolge 3-1-2-4:
Die Advanced Config ist nur in der Full Pro verfügbar, und erlaubt Änderungen in den Soundeinstellungen sowie in der Deckzuordnung der VMS ( Asio für Windows bzw. ADJ Audio für Mac ).




Asio Treiber
Die Asiotreiber für die VMS können sich teilweise auf recht seltsame Weise auf Eurem System bemerkbar machen und ziemlich eigenwillige Reaktionen auf dem Rechner auslösen, das bis hin zu einem Freeze des Systems oder VDJ gehen kann, da lt. dem AA Support die Treiber "sehr komplex" sein sollen. Daher wird Empfohlen beim Benutzen der VMS folgende Reihenfolge undbedingt einzuhalten, da diese Vorgehensweise sich als sehr positiv und stabil erwiesen hat:

1. VMS einschalten
2. PC einschalten
3. VDJ starten
4. nach getaner Arbeit, PC herunterfahren
5. VMS ausschalten

Es bleibt noch am Rande zu erwähnen dass das deaktivieren Energiespareisntellungen der USB Ports in der Windows Systemsteuerung sich ebenfalls positiv aus das Gesamtverhalten des Controllers auswirkt.....;-)




Mapping:
Standartmässig wird die VMS 4 und die VMS 4.1 komplett von VDJ untersützt, so dass kein zusätzlicher Mapper oder ein zusätzliches Definitions File installiert werden muss. Es ist natürlich möglich das Standartmapping mit der Full Pro den jeweiligen Bedürfnissen individuell anzupassen.

Aufnehmen oder Streamen (Internetradio) eures Sets:
Eines der häufigsten Probleme und Fragen im Forum ist dieser Punkt: VDJ ( übrigends die geilste Software auf dem Planeten ;-)) bietet zum Beispiel eine interne Aufnahmefunktion. Möchtet Ihr Euer Set bzw. eure Mixe aufnehmen, muss man bei der VMS etwas umdenken, da wie Anfangs schon erwähnt, der Controller einen analogen Mixer besitzt. D.h. da dort keine Midibefehle gesendet werden, kann VDJ bei der internen Aufnahmefunktion nicht wissen ob Ihr gerade Vorhört, oder mit dem CF oder den LF arbeitet. Somit werden quasi alles was auf den Decks läuft, gleichtzeitig aufgenommen. Um den Master out, also Euern tastächlichen Mix aufzunehmen, muss dazu in der Config, zusätzlich die Funktion Record loopback eingetragen sein, und das Master out Signal eures Controllers muss wieder in den PC zurückgeführt werden und dort mit einer externen Software aufgenommen werden. Mehr dazu hier: http://de.virtualdj.com/homepage/roBroY09/blogs/4762/Recording_your_set__broadcasting_using_an_external_DJ_mixer_%28_Deutsche__bersetzung%29.html

Wichtiger Nachtrag da es im Forum immer wieder angesprochen wird:
BITTE DEN CROSSFADER IN VDJ UNTER CONFIG/ OPTIONEN DEAKTIVIEREN !!!


Für Hinweise, Ergänzungen oder Korrekturen bin ich jederzeit Dankbar....

greetz
rob








Wed 12 Sep 12 @ 4:46 pm

Ich erspare Euch die ganzen technischen Einzelheiten wie Frequenzbereich und dergleichen, das kann man alles auf der Homepage von LD Systems nachlesen http://www.ld-systems.com/356-0-ld-maui28-schwarz.html oder hier in einen sehr guten Testbericht http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=3665.
Nun meine Eindrücke: Es sei gleich am Anfang erwähnt, dass ich mir die Maui nicht für eine Sporthallenbeschallung, Oktoberfestzeltfeier oder einer Bum Bum Techno oder Ballermann Party angeschafft habe, sondern für kleinere Gigs in Fashionstores, Galerien oder kleineren Locations mit wenig Stellfläche. Das sind meine Prioritäten und danach beurteile ich dieses System. Aufgrund des Angebots für die Maui 28 einschliesslich der Bags für den Sub und die Säulen sowie 2x 10 Meter XLR Kabel für 929.- Euro hab ich mich erweichen lassen
Eins vorneweg...die Maui ist die kompakt PA in Reinform.



Laptop, Kontrollercase, PA System und Kabel.....und fertig ist die Laube und im Kofferraum noch massig Platz für Licht und Zubehör. Dabei ist die Rückbank noch nicht mal umgeklappt.



Das ist die komplette Anlage, sauber verstaut in den jeweiligen Bags. Handlicher geht es nicht.



Die Arrays sind ordentlich und sicher verpackt in der Tragetasche, die Steckkontakte mit passgenauem Schutz gesichert. Angesichts der 3,6 Kilo pro Alu-Säule, nicht schwerer als eine Sporttasche nach dem Fußballtraining. Der Bag für den Sub hat seitliche Laschen, über die man direkt an die Griffschalen am Gehäuse drankommt. Die erfreulichen 29 Kilo des Subs lassen dabei über manche Treppenstufe hinwegsehen.



Die Anschlüsse am Sub sind eindeutig, und auch die Bezeichnungen an den Säulen sind idiotensicher und lassen keinen Spielraum für Verwechslungen oder falschem Aufbau. Und nun einer der Riesenvorteile des System. Die gesamte PA ist in 3 Minuten aufgebaut !!! Schneller, einfacher und besser geht es nicht. Die beiden XLR angeschlossen und die Anlage ist sofort betriebsbereit....1+ dafür.



Die Bedienelemente des Subs sind sinnig angeordent und von oben zugänglich. So soll es sein.
An der Rückseite des Subs sind neben den XLR Eingängen noch ein Line Ausgangspaar für eine eventuelle Weiterverarbeitung des Signals. Die Anlage ist passiv gekühl, deshalb gibt es keine störenden Lüftergeräusche und kein Verschmutzen der Lüftergitters. Während dem Betrieb werden die Kühlrippen der Enstufe gut warm, was das System aber wenig beieindruckt oder irritiert, denn dafür wurde es gebaut. Positiv fällt ebenfalls auf, dass die Kaltgerätekupplung des Zuleitungskabels über einen Verriegelungsschutz verfügt, so dass ein versehentliches Ausstecken der PA am Subwoofer verhindert wird. Zusätzlich finden sich noch 2 Chinch Eingänge im oberen Bereich der Hinterseite. Hier lässt sich zur Not auch mal schnell ein CD oder MP3 Player anschliessen. In Kombination mit einem kleinen Mischpult taugt die Maui dann auch für Präsentationen oder Vorträge.



Hier nun die Anlage, die im ganzen knapp 2.10 misst, komplett aufgebaut. In den Säulen befinden sich insgesamt 16 Membranlautsprecher, im Kopf er obersten Säule noch zusätzlich ein Hochtontreiberhorn. So sind Stimmen und helle Töne über die Gäste hinweg auch noch in 20 Meter Entfernung gut zu verstehen.



Als Referenzobjekt diente eine Schulmensa mit ca. 210qm Fläche und ca. 4.50 Raumhöhe. Der Saal war leer, aber zumindest komplett bestuhlt. Der erste Eindruck beim Soundtest war etwas entäuschend, habe aber sehr schnell herausgefunden, dass korrekte Einstellungen des Gain am Kontroller sowie der Leistungsregler am Sub, unbedingt erforderlich sind. Nach etwas Feintuning war der Sound schon deutlich besser.
Es ist natürlich sehr gewöhnungsbedürftig, eine Beschallung von nur einem Punkt des Raumes aus zu sehen und zu hören, wobei einem die Augen den größten Streich spielen. Steht man in einem Abstand ab ca. 6 Metern mit dem Rücken zur Anlage und man wüsste nicht, dass es sich um eine Tonsäule handelt, ist die Irritation ohne Sichtkontakt zur PA wesentlich geringer, zumal die Abstrahlung in den Raum perfekt funtkionert, überall im Raum sehr gut hörbar und das Klangbild immer sehr homogen war. Sogar als das System umgekehr, also in eine Raumecke hinein, anstatt heraus, aufgestellt wurde, war die Abstrahlung der Musik mit 120 Grad über die beiden Wandflächen in den Raum erstaunlich. Der Bass gefühlte 2x stärker. 120 Grad Abstrahlwinkel heisst aber auch, je nach Standort, ist die Abstrahlwirkung so gut, dass in 90% aller Fälle auf zusätzliche Monitorboxen verzichtet werden kann....das macht sich auch positiv im Kofferraum bemerkbar.
Bei dem Duett von James Ingram und Linda Ronstadt " Somewhere out there", Rogers Ciccero`s " In diesem Moment " oder Enya`s " Only Time " waren die Stimmen und Instrumente sehr transparent und präsent, man hätte schwören können, sogar noch die Atemgeräusche der Interpreten hören zu können. Kenny Chesney`s Ballade " You Had Me From Hello " war ausgewogen und dennoch markant, fast jedes einzelne Instrument zählbar. House, Techno, Rock, Pop oder Auszüge aus den aktuellen Charts wurden von der Maui ebenso bereitwillig wie problemlos abgearbeitet. Erst die "Basskiller" wie Sweet Dreams von den Eurythmics, Theme from S`Express oder Harold Faltemeier`s Axel F. trieb die Maui an die Grenzen. Die Mitten und Höhen haben alle Leistungsreserven der Welt, meine Ohren Surren jetzt noch von der Lautstärke die bei gerade mal 60% lag, aber die separat einstellbare Leistung des Subs Bedarf größten Fingerspitzengefühles damit er bei einem Schalldruck jenseits der 80db nicht zum klopfen anfängt. Da kommt wohl auch der 2x8 Zöller in V-Anordnung etwas ins Schwitzen. Aber für Monsterbeschallungen ist die Maui auch nicht gedacht. Ihr können spielt diese Anlage bei kleineren VA`s um die 100-150qm/ Personen aus, also eher die Hochzeit in lustiger Atmosphäre oder die 30er Party, als der Abi Abschlussball bei dem auch noch der letzte Partysüchtige am Eingang sich mit dem Bass die Haare fönen kann. Die Maui ( die es übringends auch im stylischen Weiss gibt) ist eine kompakte PA, die über genügend Power und Druck für kleinere bis mittlere Veranstaltungen verfügt. Das Transport und Aufbaukonzept ist einigartig und für mich nicht zu übertreffen. Highpower Leistung brauche ich von der Maui nicht, sollte diesbezüglich Bedarf vorhanden sein, stehen mir 6 Fullrange Boxen 15" mit den dazugehörigen Subs zur Verfügung. Die Maui ist eine kleine, feine Anlage die auch in Lounges, kleinen Clubs oder Bars eine schicke Figur macht.
Zum Schluss noch für alle diejenigen, die es sich eventuell doch nicht verkneifen können Ihre Weisheiten nachzuschieben:
Es gibt natürlich viele PA`s die besser sind als die Maui 28. Aber hätte ich z.B. eine HK Audio Lucas Alpha benötigt, hätte ich mir diese gekauft !!
Die Maui ist für meine Bedürfnisse/ Einsatzgebiete der entsprechenden VA`s am besten geeignet und passt im Preis Leistungsverhälniss. Basta !!!
Ich hatte leider noch nicht das Vergnügen die Bose L1 zu hören, aber da dieses System fast doppelt so teuer wie die Maui 28 sein soll, gehe ich auch davon aus, dass die Bose besser ist. Der Straßenpreis für die Maui liegt ohne Bags bei ca. 880.- bis 920.- Euro.
Eine ebenfalls gute PA mit mehr Druck vor allem im Bass, ist die Dave 15G2 die preislich ähnlich liegt ( allerdings ohne Stative) aber in mein Konzept genau wegen der zusätzlichen Stative und des 46 Kg Subs nicht gepasst hat. Für mich ist die Maui 28 ein optimaler Kompromiss zwischen einem super einfachen Aufbau, Verkabelungs- und Transportsystem bei vergleichbar gutem Sound. Und genau in dieser Sparte ist die Maui nicht zu toppen....ausser mit einem 2. Maui-System ...dann hätten wir auch optischer Weise....."stereo"..
Kleiner Nachtrag:
Den SUB der Maui 28 lässt sich auch ohne die beiden Hochtonsäulen hervorragend als externer Sub verwenden...!!!!

Update 2.0:

Die Maui 28 hat inzwischen einen Zwillingsbruder bekommen und somit ist das System jetzt perfekt...!!!
Der beim Betrieb eines Single-Array-System oft bemängelte "Stereoeffekt" ist komplett kompensiert und überzeugt nun mit einem enormen Volumen. Als bester Vergleich fällt mir klanglich dazu spontan ein übergroßes HiFi-System ein, das jetzt mit seiner gesamten Klangfülle und Stereospektrum, den Zuhörer überrollt. Getestet wurde dies an der schon erwähnten Location, allerdings mit nun je einem Arraysystem in jeder Ecke der Mensa, mit einem Abstand von je ca. 6 Meter, also ca. 12 Meter Spannweite insgesamt. Da die Anlage nun mit 2 obenliegenden Hochtontreibern in den Raum drückt, sah ich mich gezwungen die Mitten um ca. 15% rauszunehmen, da der Klang fast zu hell und unnatürlich klar erscheint. Die 2x Doppel 8 Zoll Sub´s hämmern kräftig in den Raum und müssen sich jetzt auch nicht mehr vor Ihren "großen" Brüdern, z.B. der Dave 15 oder der Stinger-Serie, verstecken. Neben den schon einmal getesteten Tracks, hab ich mich zusäztlich noch für eine Flac aus dem Soundtrack Rain Man, "Leaving Wallbroock" von Hanz Zimmer entschieden, da diese neben einem sehr tiefen und kräftigen Bass auch einen großen Range im oberen und mittleren Frequenzbereich hat, und der Track sehr gekonnt, im Wechselspiel mit den beiden Stereokanälen jongliert. Was soll ich sagen....mit einem seligen Grinsen auf dem Gesicht nahm ich das Ergebniss wohlwollend zu Kenntniss. Damit will ich es auch belassen, denn als was nötig war, wurde gesagt.


Vielen Dank für´s Lesen...;-)


Sun 12 Aug 12 @ 4:23 am

Das Hochladen von Bildern ist unter Win7 denkbar einfach, hat Win7 dafür endlich ein eigenes Tool an Bord, das sogenannte "Snipping Tool" das Ihr hier findet:




Nachdem Ihr das Tool gestartet habt, öffnet sich das Programmfenster des Snipping Tools und die Hintergrunddarstellung Eures Bildschirmes wird etwas "milchig". Das sieht dann so aus:




Das ist völlig OK, denn jetzt könnt Ihr mit gedrückter Maustaste einen beliebigen Bereich Euers Bildschirmes aufziehen. Der markierte Bereich wird dann wieder "klar" und markiert quasi den Bereich der später dann ausgeschnitten wird. Mit dem Speichern Button ( rot markiert ) wird der ausgeschnittene Bereich dann gespeichert. Hier auf dem Bild zu sehen:




Standartmässig ist eine png Datei eingestellt. Lasst die Einstellungen unverändert, das passt alles so wunderbar. Als nächstes wählt Ihr Name und Speicherort der Datei wie hier gezeigt:




Danach braucht Ihr nur noch bei Euerm Post die nachfolgend genannten Schritte 1 - 3 durchführen und Euer Bild wird in dem entsprechenden Post angezeigt.



Have fun...;-))


Mon 06 Aug 12 @ 8:01 am

Bitte zuerst überprüfen ob Ihr MIDI-oder HID-Controller tatsächlich von VirtualDJ unterstützt wird. Eine Liste der derzeit unterstützten Controller finden Sie auf folgender Seite.
Stellen Sie sicher, dass Sie das aktuellste Update Ihrer jeweiligen VirtualDJ Version installiert haben. Ggf. Registrieren Sie die Seriennummer Ihrer VDJ Version, wenn nicht bereits geschehen, und haben im Downloadcenter dann die Möglichkeit das aktuelle Update zu laden.
Sollten Sie einen Controller ohne beigelegte VDJ LE Version besitzen, dann benötigen Sie die Full Pro Version um VDJ zusammen mit einem MIDI oder HID Controller verwenden zu können. Versuchsweise können Sie auch mit der VDJ Home Free alle Features der Full Pro für 10 Minuten Gratis testen.
Wenn Ihr Controller unterstützt wird, aber trotzdem nicht funktioniert besteht eventuell ein Konfigurationsproblem. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise zur Controller-Konfiguration und Fehlerbehebung.
Wenn Sie einem Windows-PC benutzen, kann eventuell auch ein System MIDI-Konflikt die ordnungsgemäße Funktion des Controller beeinträchtigen bzw.verhindern . Näheres hierzu finden Sie unter: MIDI-Controller nicht erkannt.
Stellen Sie sicher, dass Sie nicht versehentlich den MIDI-Kanal/ Kanäle, auf dem der Controller betrieben wird, verändert haben. Manche Anwendungen erforden allerdings eine Änderung, da
dieser Kanal/ Kanäle entsprechend von einer anderen Software genutzt wird
Informationen wie die entsprechenden MIDI Kanäle konfiguriert werden, entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung, die bei Ihrem MIDI-Controller beigelegt ist. Stellen Sie sicher, dass diese auf Standardeinstellung gesetzt sind.
Versuchen Sie ggf. das USB Kabel zu erneuer oder einen anderen USB Port zu benutzen. Stellen Sie sicher, dass Sie den Controller direkt am Computer, und nicht über einen USB-Hub angeschlossen haben. (HINWEIS: Ein USB-Hub ohne eigene Spannungsversorgung kann unter Umständen nicht genügend Energie für einen über USB betriebenen Controller ohne eigenes Netzteil, bereitstellen). Wenn Sie Ihr Controller über einen USB 3.0 Port angeschlossen haben, verwenden Sie alternativ einen USB 2.0-Port (Der Controller ist möglicherweise nicht kompatibel mit den USB 3.0)
Mit dem Tool MIDItrace können Sie ebenfalls die Funktion des Controller prüfen (oder HIDtrace für HID-Controller.)
Diesen Check bitte bei geschlossener VDJ Software durchführen. Teilen hierzu den Controller in einen entsprechenden Eingangs bzw. Ausgangsbereich auf und betätigen Sie einige Buttons auf dem Controller. Bei jedem Tastendruck sollten Sie dann MIDI-Meldungen im Ausgabefenster des Analyseprogramms sehen (Für HIDtrace werden natürlich die entsprechenden HID-Daten beim Tastendruck ausgegeben.)
Sollten Sie dennoch keinen Erfolg haben, besteht die Möglichkeit, das es sich um einen Hardwaredefekt des Controllers, oder um einen Sytemfehler Ihres PC Sytems handeln könnte.


Wed 25 Jul 12 @ 10:12 am

Breakaway Dj ( BDJ ) unterstütz 4 Deck Controller wie die VMS 4/ 4.1 NICHT. ( Beim Denon MC 6000 sieht es wieder anders aus, aber der spielt auch in einer ganz anderen Liga). BDJ kann nur 2 Stereokanäle bedienen. An Anfrage in der BDJ Schmiede, teile mir Leif Claesson mit, das es irgendwann mal auch eine Version geben wird, die 4 Stereokanäle bereitstellen kann.....irgendwann einmal...;-)) Im Gegensatz zum Denon kann man den Master out bei der VMS nicht separat einstellen.
Man bekommt BDJ mit ein wenig Hilfsmittel an der VMS aber doch zum Laufen. Als erstes benötigt man nochmal eine zusätzliche Soundkarte ( in meinem Fall die Audio2DJ von Native Instruments, kostet ca. 90.- Euro), da BDJ die verbleibenden 2 Stereokanäle der VMS blockiert.
Variante 1: 2 Decks über die VMS und 2 Decks über die Audio2. Funktioniert im Prinzip, ist aber nicht zu empfehlen, da die Tracks, wenn sie über die verschiedenen Soundkarten laufen ( z.B. Deck 1 + 3) nicht synchron laufen. Auch selbst dann nicht wenn die Beatmatch Funktion aktiv ist. Man kann auch nach Gehör einstellen, aber nach ca. 20 Sekunden laufen die Tracks wieder aus dem Takt. Daher ist eigentlich nur die 2. Variante zu empfehlen die man wie folgt angeht:
- VMS auf den Post EQ Modus stellen ( PFL4 Butten beim Einschalten der VMS gedrückt halten )
- Entfernen der Fake Befehle für die Mixer Section aus dem Mapping ( Linefader, EQ`s etc.)
- Wenn man keine externen Geräte angeschlossen hat die Schalter vorne an der VMS auf USB stehen lassen, der Wahlschalter für die
Ausgänge auf 8out stellen.
- Die Audio2 + ASIO Treiber installieren.
- BDJ Pipline 1 in den Audioeinstellungen von Windows als Standart definieren
- Die Out`s von BDJ auf die Audio2 einstellen( na|toll hat oben die entsprechenden Screenshots mit der richtigen Config. schon reingestellt )
- Bei den Soundeinstellungen von VDJ Eingänge: NONE...Ausgänge: MASTER/ HEADPHONES und als Soundkarte die ASIO Treiber von BDJ
einstellen.
- Die einzige Verkabelung findet dann an der Audio2 statt. Hier könnt Ihr sogar die mitgelieferten Kabel verwenden ( 2x 6,3mm Stereoklinke
auf Chinch L + R ).
- Die Audio2 hat 2 Stereoausgänge. D.h. 1 Stereoausgang auf den Verstärker/ Endstufe, der andere Ausgang kann zum Vorhören
verwendet werden.
ACHTUNG !!!!! Die Audio 2 funktioniert hier wie ein Turbolader. Sie verstärkt das Signal der VMS nochmals um ein vielfaches !!! Also beim Testen aufpassen dass Euch nicht die Bassline aus dem Gehäuse fliegt. Zum Einpegeln hat die Audio2 für jeden Ausgang noch ein Stellrad, mit dem Ihr die Lautstärke entsprechend anpassen könnt. Der einzige Wehmutstropfen bei dieser Variante ist, dass die Peakanzeige der VMS nicht (mehr) funktioniert.




Mon 23 Jul 12 @ 9:27 am

Anbei die (zugegeben) nicht perfekte aber doch sinngemäß richtige Übersetzung zu o.g. englischen Hilfestellung:

Wenn Sie über einen externen Audio-DJ-Mixer oder einen MIDI-Controller, mit eingebautem Echtzeit Audio-Mixer verfügen (zB: Numark Mixdeck) und VirtualDJ so konfiguriert ist, dass ihre Decks jeweils auf separaten Kanälen zu dem Mixer ausgegeben werden (Config Output -> Sound Setup -> Ausgänge: External Mixer), dann wird das Masterdeck als auch das Deck auf dem Vorgehört wird, aufgenommen.
Dies liegt daran, dass VirtualDJ keine Info bekommt, wo der Crossfader / Lautstärkeregler am externen Mixer gerade steht oder welche Decks bzw. Kanäle gerade gespielt werden . Somit wird davon Ausgegangen, dass die Lautstärkeregler offen ( oben ) sind, und der Crossfader mittig steht. Dadurch werden natürlich beide Signale aufgenommen bzw. gesendet.
Um quasi den Master out aufzuzeichnen / zu Broadcasten, benötigen Sie ein geeignetes Kabel ( Chinch/ bzw. Klinke 3,5mm je nach den vorhandenen Anschlüssen der entsprechenden Endgeräte) das Sie mit den REC OUT oder RECORD-Ausgang Ihres externen Mixer anschließen und mit dem Line-Eingang der Soundkarte Ihres Computers verbinden.
Wählen Sie den entsprechenden Soundkarten Line-Eingang als Aufnahmequelle/(Loop-Back-Recording Funktion in den Advanced Sound Config. in VirtualDJ v7 Pro oder Basic) oder verwenden Sie eine externe-Audio-Recording-Software wie z.B.Audacity
HINWEIS: Wenn Ihr Mischpult nicht über einen REC OUT-Ausgang verfügt kann der BOOTH-Ausgang stattdessen verwendet werden, da es sich hierbei in der Regel um ein Line-Signal (Ie.: Rot / Weiß Cinch-Buchsen) handelt. Stellen Sie dabei sicher, dass Sie Ihren Aufnahme mit dem Booth-Regel entsprechend einpegeln, um Übersteuerung bei der Aufnahme zu vermeiden.